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| Die ersten 10 Jahre |
Ein Statement der Band:
Mit der nächsten Flut laufen wir wieder
aus, ein Ende unserer langen Reise ist nicht in Sicht. Wir
waren immer geil darauf, zu erfahren was hinter den Dünen
auf uns wartet, Bock den Anker zu werfen, hatten wir eigentlich
nie und wer kann sich schon erlauben, zu lange im Hafen rumzulungem?
Nur die Satten, die Hungrigen müssen sehen, dass sie
Land gewinnen. Bei uns an Bord gab und gibt es immer Turbulenzen,
wir standen schon mehr als einmal mit dem einen Bein im Meer
und mit dem anderen in einer handfesten Meuterei. Wir werden.
wohl noch einige Tüten und Flaschen brauchen, um auszuloten,
wer hier Heizer und wer Kapitän ist. Als wir vor zehn
Jahren dieses Schiff übernommen haben und zu unserer
Jungfernfahrt ausliefen, standen nicht wenige am Hafen, die
uns von Herzen Mast- und Schotbruch wünschten. Aber es
gab da auch die Zweifler, die ewigen Nörgler und vor
allem die Demagogen, die diese alte "MS Kölschrock"
bereits auf dem Boden des Ozeans liegen sahen, oder sehen
wollten. Von Landratten sollte man sich nichts über das
Meer erzählen lassen. Wir haben es dann ja auch vorgezogen,
die Gläser noch mal voll zu machen und auf das zu trinken
, was da noch auf uns wartet. Die Entscheidung war gefallen,
wir ließen die Spülmaschinen und die Sierras einfach
zurück und machten uns auf Entdeckungsreise. Wir hatten
das Glück der Anfänger, enormer Wind blähte
unsere Segel und wir flogen unter einem azurblauen Himmel
übers Meer. Wir gaben nicht viel auf winzig kleine Wolken
am Horizont, sind wir uns doch immer bewusst, zwischen Himmel
und Hölle zu schweben. Wowir auch hinkamen, mit welcher
Zunge die, Menschen dort auch sprachen, von unserem höchsten
Mast aus, konnten wir immer die Spitzen des Domes sehen. Nachdem
wir unseren Kahn zur Oberholung einige Zeit auf dem Trockendock
hatten, ist es jetzt mal wieder so weit: Die neue Fracht ist
im Bauch unseres hungrigen Schiffes verstaut, es sind vierzehn
schwere Kisten, deren Inhalt bis jetzt geheim war. Wir sind
voller Zuversicht, dass wir in den Häfen entlag unseres
Kurses einen guten Preis für unsere brandneue Ware erzielen
werden. Im Gedanken sind wir schon längst wieder auf
den Bühnen der Jahrmärkte um unsere Kräfte
mit den anderen Spielmännern und Gauklern zu messen.
Die Spur, die unser Schiff hinter sich her durchs Meer zieht
war eine wirklich superjeilezick und da wir wissen, das unser
Publikum das beste der uns bekannten Welt ist sind wir sicher,
dass auch die nächsten zehn Jahre eine superjeilezick
werden!
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brings: "SUPERJEILEZICK"
Über 10 Jahre ist es nun her, daß in Köln
zum ersten mal der Name brings in Verbindung mit 5 langhaarigen
Jungs, Rockmusik und Gesang in kölscher Mundart gebracht wurde.
Seitdem ist viel Wasser den Rhein hinab geflossen - die Haare
sind kürzer, aus Jungs wurden junge Männer, die ersten Kinder
sind schulpflichtig und die Parties enden nicht immer - aber
immerhin - im Morgengrauen. Die Leidenschaft für die Musik
ist allerdings ungebrochen! Nun ist es endlich gelungen. Es
war ja auch alles da: Eine Band, die auf vielen Touren durch
Deutschland bewiesen hat, dass sie ihr Publikum begeistern
kann. Eine treue Fangemeinde, die mit der Band gefeiert und
gelitten hat. Mittlerweile sieben Studio Alben und eine Live
CD. Ein guter Ruf bei vielen, die sich gesellschaftlich engagieren
und gerne auf die entsprechenden Songs dieser Band zurückgreifen.
Gefehlt hat bisher nur eine Art Urknall, der die fünf Jungs
auch bei denen in die Ohren bohrt, die sich bis jetzt erfolgreich
dagegen gewehrt haben. Doch genau das ist jetzt geschehen.
Mit der Single "superjeilezick" aus dem gleichnamigen Album
haben brings ein kleines Stück der Kölner Stadtgeschichte
mitgeschrieben. Man muss schon sehr geschickt sein, um diesem
Lied in der Republik aus dem Weg zu gehen. Hochdeutsch übersetzt
bedeutet "superjeilezick" eine Supergeilezeit, und die haben
brings und ihre Fans schon eine ganze Weile. Sie verkaufen
von "superjeilezick" über 80.000 Tonträger, hielten sich 9
Wochen in den Media Control Charts und erreichen Höchstplatzierungen
bei den Party-Profis von Mallorca. Sie stellen mit "superjeilezick"
die Titelmelodie der diesjährigen Hallenfussballsaison in
Kooperation mit DSF. Es lag also nichts näher, als mit einem
Partysong auf der größten Party hierzulande mitzumischen:
Dem Karneval. Mit der neuen Single "Wenn et funk" gehen brings
in 2002 an den Start! Der Angriff auf den Kölner Karneval
hat dann auch auf brIngs - Konzerten über das ganze Jahr seine
Spätfolgen gezeigt Volle Hallen, tolle Parties, neues Publikum.
Mit ihrer kölschen Muttersprache erreichen brings die Aufmerksamkeit
von Nord bis Süd. Das Ziel Mundart bundesweit verständlich
zu machen schaffen brIngs nicht nur mit ihrer erstklassigen
Musik, sondern auch durch ihre grossartigen Live Shows. Dass
es dort manchmal etwas heftiger zur Sache geht, versehen brings
als "Ehrensache": Anschnallen, Tische einklappen, Ohren angelegt.
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